Über Karate

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Karate - ein Sport für Körper und Geist

Karate ist eine fernöstliche Kampfsportart, die ohne Waffen betrieben wird. Die jüngsten Karatekas in unserem Verein sind 6 Jahre alt, die ältesten weit über 70 Jahre. Karate kann man in jedem Alter beginnen. Was für die Kinder Spass bedeutet, ist für den Erwachsenen Fit-Erhaltung und die Schulung von Körper und Geist. Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld.

Was für den einen Breitensport ist, ist für den anderen Leistungssport. Es gibt auch Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene, die Karate als Wettkampf betreiben. In unserem Verein werden diese Sportler speziell gefördert.

 

Wie gesund ist Karate? ... mehr

Shotokan Tiger

Karate schult:

Karate trainiert:

Karate fördert:

- Selbstverteidigung
- Konzentration und Disziplin
- Körperbeherrschung
- Schnelligkeit und Ausdauer

- schnelle Kampftechniken
  mit Armen und Beinen
- Reaktion

- Selbstbewußtsein
- innere Stärke
- Gesundheit
- Spaß

 

 

 

Geschichte

Karate, jap. “leere Hand”, lässt sich bis ins 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Anfang des 20. Jahrhunderts fand Karate seinen Weg nach Japan und breitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg von dort über die ganze Welt aus.

Karate wird meist durch waffenlose Techniken ausgeführt, fortgeschrittene Anwendungen können auch mit Waffen (Kobudōwaffen), Würgegriffen und Nervenpunkttechniken realisiert werden. Dabei wird hoher Wert auf die körperliche Kondition gelegt, Beweglichkeit, Schnellkraft und Belastbarkeit ist das Ziel der Übungen.

Karate hat einen spirituellen Kern aus weltanschaulichen Elementen des Zen und des Taoismus und wird stark beeinflusst vom Bushidō (jap. „Weg des Kriegers“), dem Kodex der Samurai. Karate teilt sich in 4 Stilrichtungen (Gōjūryū, Shōtōkan, Shitōryū und Wadōryū).

Der Gründer des heutigen Shotokan-Karatestils ist der Japaner Gichin Funakoshi (1868 - 1957).

Den bis dahin im geheimen trainierten Shotokan-Stil brachte er an die Öffentlichkeit.

Er war ein sehr friedfertiger Mensch und versuchte, den Kampf mit anderen aus dem Weg zu gehen.

Funakoshi betrachtete Karate nicht nur als Selbstverteidigung, sondern auch zur Vervollkommnung von Körper und Geist.

Gichin Funakoshi

„Karate ist kein Spiel. Es ist kein Sport. Es ist nicht einmal eine Technik der Selbstverteidigung. Karate ist zur Hälfte eine körperliche, zur anderen Hälfte eine spirituelle Disziplin. Der Karateka, der die erforderlichen Jahre der Übung und Meditation hinter sich hat, ist ein heiterer und friedlicher Mensch. Er hat keine Furcht. Inmitten eines brennenden Hauses bleibt er gelassen.“

                                              Ōyama Masutatsu

 

Gürtelrangsystem und Prüfungen

Die Gürtelfarben zeigen die Leistungsstufe des einzelnen Karatekas an. Es gibt 9 Schülergrade (Kyu) und 10 Meistergrade (Dan). Im ursprünglichen Karate gab es keine Graduierungen nach Gürtelfarben. Der 9. Kyu ist der niedrigste, der 10. Dan der höchste Grad.

Für Kinder wurden sogenannte “Schnipselprüfungen” eingeführt. Diese dienen dazu, um die vom DKV vorgeschriebene Wartezeit von einem halben Jahr bei den Kindern zu überbrücken. In dieser Zeit soll das Erlernte gefestigt werden. 

Nach Ablegen der ersten Prüfung (9. Kyu) darf man den weiß-gelben Gürtel tragen.

 

Mehr über das Gürtelrangsystem

Internet

Die Prüfungsordnung und das gesamte Prüfungsprogramm vom DKV

PDF Datei

 

 

9. Kyu, auch weiß-gelb

Kata: Taikyoku Shodan

8. Kyu gelb

Kata: Heian Shodan

7. Kyu orange

Kata: Heian Nidan

6. Kyu grün

Kata: Heian Sandan

5. Kyu blau oder violett

Kata: Heian Yondan

4. Kyu blau oder violett

Kata: Heian Godan

3. Kyu braun

Kata: Tekki Shodan

2. Kyu braun

Kata: Bassai Dai

1. Kyu braun

Tokoi Kata

1. - 10. Dan schwarz

 

 

 

 

Wie man sich den Gürtel bindet

 

Karate 1

Eine Kata ist eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht. Sie wird jedoch im Karate ausschließlich gegen imaginäre Gegner geführt.

Die Anwendung einer Kata bezeichnet man als Bunkai. Der Ablauf der Kata ist dabei genau festgelegt. Die letzten größeren Veränderungen von Shōtōkan-Kata fanden im Deutschen Karateverband im Jahr 2002 statt.

Im traditionellen Karate waren Kata der zentrale Teil der Ausbildung.

Kata

 

 

Trainify, das Portal für Trainingspläne, an dem unser Trainer Christian Grüner mitwirkt, ist seit einigen Tagen online. Auf Trainify findest du Übungen und Trainingspläne kostenlos für deinen Bedarf. 

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